kälter werden die Tage

Der Herbst ist da und das merkt man. Morgens ist es nun schon dunkler und der schöne Sonnenaufgang kommt erst, wenn wir schon wieder auf dem Rückweg sind. Mocca und Toruk haben sogar schon ihre Leuchties an.
Das Herbstlaub bedeckt langsam unseren Trainingsrasen – davon lassen wir uns aber nicht beirren. Heute Mittag hatten wir Besuch von einem kleinen Igel, der durch den Garten streifte.

Wir beginnen nun mit dem Training für die Klasse 1 im Rally Obedience. Dieses Jahr haben wir ausreichend Beginner Turniere gelaufen und setzen uns somit neue Ziele.

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Neue Ziele – Schritt 1

Ich arbeite an der Mitgliedschaft im Verein der Hundesportfreunde Kassel e.V.
Dafür waren wir schon zwei Mal beim Rally Obedience Training in Kassel Niestetal. Der Verein hat eine tolle eingezäunte Wiese, auf der das Training wöchentlich regelmäßig stattfindet.

Nächste Woche gehen wir wieder hin und halten unser RO Wissen auf Stand. Da wir zurzeit voll im Frisbee Training stehen, ist es dann beim RO Training wie ein Kaltstart. Aber trotzdem machen Mocca und Toruk sehr gut mit und haben nichts verlernt ^^ sollten sie auch nicht denn in 3 Wochen wird wieder intensiv für das nächste Turnier trainiert 😉 Denn am 13. August sind wir zu Gast in Holzminden.

Ende des Jahres stehen dann für mich einige interessante Seminartermine auf dem Plan 😉 mehr dazu später.

 

 

Turnierwochenende

Was für ein Wochenende.
Samstagmorgen haben wir uns auf den Weg nach Verden zum 3. Event der zur DiscDog Challenge Germany gemacht. Das riesige Gelände des  SV Hönisch e.V durfte als Turnierfläche genutzt werden. Es gab zwei Spielfelder – eins für Freestyle – eins für Toss & Fetch / Fetch it far und zusätzlich hatten wir noch zwei  große Flächen zum Aufwärmen der Hunde.

Ich habe unser großes Zelt (Quechua Base Seconds)
direkt am Freestyle Spielfeld aufgebaut. Sehr praktisch! Somit hatten wir unseren eigenen Bereich und die Hunde waren etwas abgeschottet, relaxten und konnten zwischendurch ein kleines Nickerchen machen.

Das Wetter war sehr durchwachsen, viel Regen – mal mehr mal weniger, Wind – mal mehr mal weniger. Sonne gar keine.
Und wenn Regen und Wind sich zusammen tun, kann so ein Zelt auch schon mal den Abflug machen 😀
So ist es uns ergangen. Wir schauten einer Freestyle Kür zu und plötzlich fing es an wie aus Eimern zu gießen. Dann sah ich bei anderen Zelten wie diese versuchten dem Wind Stand zu halten und heftig wackelten.
Bei uns regnete es dann durch den Eingang rein und ich schloss die Eingangstür, setzte mich auf meinen Stuhl. Unser Zelt bog sich auch schon nach innen, Toruk fand das alles etwas unheimlich und sprang auf meinen Schoß.
Ich versuchte ihn etwas zu beruhigen und schwupps, hob unser Zelt ab, schmiss uns dabei samt Stuhl um und flog von dannen…
Ich stand da wie ein begossener Pudel, versuchte meine Taschen, Rucksack und Hundedecke zusammen zu sammeln und zu häufen. Dann bin ich meinem Zelt hinterher, das schon ca. 100m hinter sich hatte und über einen Zaun flog.
Hinter dem Zaun und vor einer Baumgruppe ist es dann halb zusammen gefaltet, liegen geblieben. Eine nette Frau half mir es zurück zum Platz zu tragen wo ich es dann wieder aufbaute.
Der Regen hatte sich dann auch wieder beruhigt. Es musste dann eine kleine Pause eingelegt werden, weil es noch andere Zelte getroffen hat, unter anderem das Richterzelt.

Die Atmosphäre auf diesen Turnieren ist immer super, alle Leute sind nett und rücksichtsvoll mit- und zueinander. Die Hunde sind relaxt und wenn es solche kleinen Zwischenfälle gibt, sind viele gleich zur Stelle um zu helfen. Das ist einfach großartig!

Die beiden Tage waren auf der einen Seite erholsam für den Kopf, weil man sich um nichts kümmert außer um sich, die Hunde und fast nur zu guckt wie toll die anderen Teams miteinander performen.  Auf der anderen Seite aber auch anstrengend, weil man den ganzen Tag an der frischen Luft ist und ja sportlich aktiv ist mit ein bisschen Frisbee spielen 😉

Der krönende Abschluss dieses Wochenendes war als Toruk und ich auf das Siegertreppchen durften.
Wir haben im Fetch it far den 3. Platz belegt.

Ich bin gespannt auf das nächste Turnier in 3 Wochen – dann in Dormagen!!!

Lotte zu Besuch bei Mama und Papa

Die kleine Lotte (Atokirina) war heute zu Besuch bei uns.
Sie wächst und gedeiht prächtig, ist manchmal ein kleiner Wirbelwind und zuckersüß.

Genetikwissen

Gestern Abend bin ich mit meiner Freundin Heike nach Diemelstadt zu dem Vortrag
Genetik Teil 2: Erbkrankheiten und ihre Bekämpfung
gefahren. Vorgetragen hat Tierarzt Dr. Lutz Salomon. Er hat eine super Art die komplizierten Zusammenhänge der Genetik zu erklären und hat es geschafft alle Teilnehmer zu fesseln.

Anschließend gab es ein sehr leckeres Abendessen und alle Teilnehmer hatten die Möglichkeit sich mit weiteren Fragen an ihn zu richten.
Die Heimfahrt hat sich etwas gezogen, da wir in einen Stau mit ca. 1h Stillstand gerieten. Aber Heike und ich haben uns gut unterhalten, gelacht und einen kleinen Einblick in das „Brummifahrer Leben“ erhalten – naja….

Alles in allem ein sehr schöner Abend und ich bin mit meiner Zuchtstrategie auf dem richtigen Weg 😉

Seminar Genetik T2

 

 

unser Ostermontag

Heute, am Ostermontag, zeigt der April sein wahres Gesicht. Der Vormittag verregnet und kalt, der Nachmittag sonnig und windig.
Uns egal, wir beschäftigen uns entweder drin mit einer kleinen Wassersause in dem die Welpen den Trinknapf umwerfen und mit ihren nassen Pfoten durch das ganze Wohnzimmer tapsen oder draußen in der Sonne. Alle samt im Garten haben wir heute den Rückruf auf Pfiff trainiert. Die kleinen Banditen sind so fleißig und clever, einfach zu süß.

Drinnen üben wir, dass die Welpen freiwillig in die Box gehen, nur dort werden sie belohnt. Es ist sehr witzig mit anzusehen, wenn sie nach und nach in die Box steigen, weil sie sehen, dass es nur dort drinnen die Leckerchen gibt, aber eigentlich die Box schon voll ist 😀

Welpenzimmer

Wir haben das Welpenzimmer schon so gut wie bezugsbereit vorbereitet. PVC zum Schutz das Fußbodens und Welpengitter zum Schutz der Tapeten – mal sehen ob die Theorie darüber auch der Praxis stand hält. Decken zum kuscheln kommen natürlich auch noch rein.

Die Eltern haben das „Kinderzimmer“ inspiziert und abgenommen. Toruk hat auch gleich getestet wie gut sich die Decken in der Box zerfetzen lassen und war auch zufrieden – hoffentlich zeigt er das nicht seinem Nachwuchs 😉
Das Wackelbrett war ihm noch etwas suspekt.